Fein säuberlich abgefüllt und beschriftet: Stolz zeigen die Kinder ihre selbstgemachte Zwetschgenmarmelade, die sie in der Rosegarden-Manufaktur gekocht haben. Bild: Bild: Hanauer

Stolz auf selbst gemachte Marmelade

06.09.2011   Von Julia Hanauer

Kinder kochen beim Ferienprogramm in der Rosegarden-Manufaktur

Zwetschgen-Fruchtaufstrich

Stockach – Beim Eintreten in die Rosegarden-Manufaktur in Stockach bimmelt die Türglocke und der Besucher wird von neun Kindern beäugt, die an einem kleinen Tisch sitzen. Die Sechs- bis Zehnjährigen haben Schürzen an und tragen Plastikhauben auf ihrem Kopf. Die Luft ist erfüllt von Zwetschgen-Duft.

Im Rahmen des Sommerferienprogramms Stockach kochen die Neun mit den Rosegarden-Inhaberinnen Marianne Tobie und Nicole Bauer Marmelade. Gerade machen sie Vesperpause, denn die pürierten Früchte köcheln in einem riesigen Topf in der Küche. Zu essen gibt es Brote, natürlich bestrichen mit der Lieblingsmarmelade der Kleinen. „Erdbeere“, sind sie sich alle einig bei der Frage, welchen Fruchtaufstrich sie besonders gerne essen.

Marianne Tobie erzählt: „Die Kinder haben die Zwetschgen geschnitten und püriert.“ Beim Schneiden hat sich ein Junge in den Finger geschnitten. Nicole Bauer sagt: „Das hat schon ziemlich geblutet, daher musste er leider nach Hause gehen.“ Während des Einkochens sollten die Kinder eigentlich darauf achten, dass nichts anbrennt. Aber sie sind zu klein, um richtig an den hohen Topf zu kommen, weshalb diese Aufgabe von Nicole Bauer übernommen wird.

Daher toben die Kinder durch den Laden und Marianne Tobie hat ihre Mühe, sie in Zaum zu halten. „Sie sind sehr lebhaft“, sagt sie lachend. Drei der Kinder haben auch schon zuhause mit ihren Eltern Marmelade gemacht. Natürlich Erdbeere.

Marianne Tobie (links) und Nicole Bauer bewirteten zur Eröffnungsfeier ihre Gäste mit Sekt, Orangensaft und – natürlich – Marmeladebroten. Bild: Nadja Grintzewitsch

Stockach Süße Bereicherung der Färbergasse

08.02.2011
Von Nadja Grintzewitsch



Exotische Fruchtaufstriche und Kunsthandwerk gibt es ab sofort im Feinkostgeschäft Rosegarden in der Färbergasse

Stockach – Es kommt wieder Leben in die Geschäfte am Gustav-Hammer-Platz. Ab sofort könnte es in der Färbergasse süß und verlockend duften. Denn in der Hausnummer vier feierten Nicole Bauer und Marianne Tobie vergangenen Samstag die Eröffnung ihres Marmeladengeschäfts Rosegarden.

Das Innere des kleinen Ladens sieht aus wie eine Mischung aus Delikatessengeschäft und einer Seite aus Schöner Wohnen. In den Regalen stehen Marmeladengläser mit klangvollen Namen wie „Rote Ronja“, und „Black Lady“. Mitten im Laden steht ein rustikales Bett mit Kissen und Überwürfen, eine Singer-Nähmaschine wurde als Cafétisch umfunktioniert. Alles ist liebevoll dekoriert. „Darauf legen wir Wert“, erklärt Marianne Tobie. Neben den selbst hergestellten Fruchtaufstrichen bieten die beiden Marmeladefrauen auch Kaffee, Gewürze, Bücher und Kunsthandwerk an. „Ich kenne viele Künstler, die wir hier präsentieren könnten, vielleicht einmal im Monat im kleinen Rahmen“, strebt Tobie an.

Sich mit Fruchtaufstrichen selbstständig zu machen, ist ein mutiger Schritt. Das findet auch Rechnungsamtsleiter Bernhard Kessel, der im Auftrag des Bürgermeisters zur Eröffnung die Glückwünsche der Stadt überbringt. „Aber Sie haben ja schon ein Standbein“, meint Kessel und spielt damit unter anderem auf den Weinverkauf Schloss Salem an, den die beiden Marmeladefrauen mit etwa 6000 Gläsern jährlich beliefern. „Früher war das hier ein Second-Hand-Laden und davor ein Bastelgeschäft, da passen Sie ausgezeichnet rein“, fügt er hinzu.

Im Jahr 2004 begannen die beiden Frauen zunächst mit der Produktion von Erdbeer- und Himbeermarmelade. Inzwischen mischen sie auch exotische Zutaten. Dabei heraus kommen Sorten wie Glühweingelee mit Sternanis oder Ananas mit Cashewfrucht.

Marianne Tobie und Nicole Bauer (v.l.) ziehen mit sechs weiteren Künstlern für einen bis Weihnachten dauernden Adventsmarkt in die Färbergasse 4. Bild: Bild: Kurz

Ein besonderes Ladenkonzept

24.11.2010  Von Susanna Kurz



Marianne Tobie und Nicole Bauer eröffnen mit sechs weiteren Kunsthandwerkern vorübergehend einen Adventsmarkt in der Färbergasse 4

Stockach – Auf den Adventskränzen brennt ab Sonntag die erste Kerze. Die besinnliche Zeit beginnt. Es duftet wieder nach Lebkuchen und Gewürzen, Kerzen und Glühwein. Und die Weihnachts- und Adventsmärkte in der Region öffnen wieder. So auch in der Färbergasse 4. Der Adventsmarkt wurde auf Initiative von Marianne Tobie und Nicole Bauer von der Marmeladenmanufaktur Rosegarden ins Leben gerufen. „Wir haben Schmuck, Keramikfiguren, Gewürze, Schokolade, Kaffee, Fruchtaufstriche, Landhauskissen und Kerzen im Angebot“, erzählt Marianne Tobie. Die Ware sei von Kunsthandwerkern aus der Region angefertigt worden. „Außerdem gibt es bei uns jeden Samstag Kaffee und adventliches Selbstgebackenes.“

Doch auch nach dem Ende des Weihnachtsmarktes am 23. Dezember stehen die ehemaligen Räume des Second Hand-Ladens für Kinderkleider nicht leer. Marianne Tobie und Nicole Bauer haben die Geschäftsräume weiterhin gemietet. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten eröffnen die beiden am 1. Februar 2011 einen Feinkostladen auf 115 Quadratmeter Fläche. „Und wir bauen den großen hinteren Raum zu einer Küche aus. In diesem werden wir unsere Fruchtaufstriche, Marmeladen und Gelees kochen“, erklärt Marianne Tobie. „Neben unseren eigenen Produkten werden wir Feinkost von Händlern und Manufakturen aus ganz Deutschland – unter anderem auch wieder aus der Umgebung – verkaufen.“

Die Idee, ein Geschäft mit Waren verschiedener Kunsthandwerker zu betreiben, haben sich nicht Marianne Tobie und Nicole Bauer selbst ausgedacht. „Wir kennen die Künstlerin Karin Schorisch-Löffler aus Pfullendorf, die seit Jahren ein ähnliches Projekt erfolgreich umsetzt“, verrät Marianne Tobie und schmunzelt.

Die Eröffnung des Adventsmarktes ist am Donnerstag, 25. November, um 11 Uhr in der Färbergasse 4.

Bild: Schneider

Treffpunkt Rosengarten

25.06.2009
Im Treffpunkt Rosengarten in der Franz-Schubert-Strasse 27 in Stockach wachsen über 180 verschiedene Rosensorten und andere bunte Stauden und Sträucher. Am kommenden Samstag, 27. Juni, laden die beiden Betreiberinnen Marianne Tobie und Nicole Bauer zum dritten Mal zu einem Gartenfest. Eröffnet wird das Fest von Kulturamtsleiter Thomas Warndorf. Es folgen Vorträge von Claudia Rinckenburger, Kräuterpädagogin aus Stockach, M. Triendl, Vanilleexperte und Madagaskarkenner und ein Workshop von Irene Jelinek-Petra.

Fest im Rosengarten mit Auszeichnung

Stockach –  24.06.2010  Von Simone Ise
Ein Treffpunkt rund um das Thema Rosen ist am Samstag, 26. Juni, von 10 bis 18 Uhr der Garten von Marianne Tobie und Nicole Bauer

Die beiden Frauen sind bekannt durch ihre Marmeladen. Die Produkte ihrer Manufaktur „Rosegarden“ sind alle selbstgemacht und werden ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt. Zudem verwenden Marianne Tobie und Nicole Bauer nur regionale Früchte der Saison. Deshalb wird „Rosegarden“ jetzt als Euro-Toques-Fachgeschäft ausgezeichnet. Und zwar am Samstag während des Gartenfestes um 14 Uhr.

Marianne Tobie und Nicole Bauer feiern ihr Gartenfest der Sinne in der Franz-Schubert-Straße 27 nun schon zum vierten Mal. Kulturamtsleiter Thomas Warndorf wird das Programm um 10 Uhr eröffnen. Danach folgen verschiedene Vorträge. Um 11.30 Uhr erzählt die Stockacher Kräuterpädagogin Claudia Rinkenburger etwas über die „grüne Kraft – was in unseren Wildpflanzen steckt“. Markus Triendl hält um 13 Uhr einen Vortrag zum Thema „Die Vielfalt der Vanille und ihr Einzug in die gehobene Gastronomie“. Um 14.30 Uhr macht Bernadette Scholl weiter mit „Kaffee – vielmehr als nur ein Getränk“. Um „Homöopathie bei Pflanzen“ geht es um 16 Uhr mit Stefan Fellner. Thomas Warndorf liest um 17 Uhr historische Begebenheiten aus unveröffentlichten Manuskripten.

Zusätzlich warten Kunsthandwerk und Gartenaccessoirs, Rosen zum Riechen und Kosten sowie französische Spezialitäten und Sommercocktails auf die Besucher. Die Veranstalterinnen Marianne Tobie und Nicole Bauer bitten die Besucher, auf dem Rathausplatz zu parken.

23.04.2007 Stockach
"Ein Magnet fürs Publikum"
von Michael Breuer

Erneut erwies sich die Stockacher Tischmesse als ein voller Erfolg sowohl für die über 70 Aussteller, als auch für das interessierte Publikum. 

Eine große Auswahl delikater Marmeladen aus eigener Herstellung präsentieren Nicole Bauer und Marianne Tobie mit ihrem Stand. Bild: Michael Breuer, Südkurier

Foto: J. Braun - Südkurier

Südkurier
Gartenfest mit Gaumenfreuden
Neues Stockacher Unternehmen "Rosegarden" bietet Köstlichkeiten aus der Region - Künstler stellen im Garten aus

...Bunt und lebendig öffnet der Garten in der Franz-Schubert-Straße 27 in Stockach am kommenden Samstag, 24. September, von 10 bis 18 Uhr seine Türen zu einem Gartenfest der besonderen Art: Fünf Künstler zeigen ihre Werke und Nicole Bauer und Marianne Tobie von "Rosegarden" stellen ihre hausgemachten Köstlichkeiten vor. Sie informieren über ihre Arbeitsweise und ihre Produktpalette, die sich stetig vergrößert.
"Angefangen hat es mit einer Idee vor einem Jahr", erzählt Marianne Tobie. "Bei Spaziergängen in der Bodenseeregion fiel uns der Reichtum der Natur auf." So kamen die beiden Stockacherinnen auf die Idee, diese Schätze einzuholen und zu verarbeiten. Es entstanden die ersten Marmeladen und Gelees, sie kreierten Mischungen wie Apfel mit Blutorange, Aprikose mit Pfirsich oder Erdbeeren mit Johannis- und Himbeeren, um nur ein paar zu nennen. Mittlerweile stellen sie auch besondere Senfmischungen zusammen und im Herbst werden Gemüseaufstriche die Angebotspalette abrunden.
Der Name "Rosegarden" als Markenname entstand aus der Symbolik der Rose: "Sie ist edel, schön, besonders, fein, wohlduftend" - und so sollten auch die Produkte sein, die natur belassen mit höchster Qualität, oft aus Privatgärten der Region stammend in die Einkochtöpfe der beiden Frauen landen um dort zu leckeren Gaumenfreuden für Feinschmecker verarbeitet zu werden. Südfrüchte erstehen die "Rosegarden"-Frauen oft selbst in den südlichen Ländern und garantieren so für beste Qualität.

Nicht nur Marmeladen, Konfitüren und Gelees werden in der Küche in der Franz-Schubert-Straße gezaubert, auch Pralinen und besondere Plätzchen wandern über den Küchentisch für Feinschmecker.
Und wer im Winter unter kalten Füßen leidet, kann es sich mit selbst gestrickten Socken und den Stockacher Quellenmärchen von Marianne Tobie zu Hause am Ofen bequem machen.
Mittlerweile gibt es die Gläser mit den selbst genähten Stoffhäubchen nach Omas Art in verschiedenen Feinkostläden in und um Stockach herum zu sehen und zu kaufen. "Man kann aber auch direkt bei uns bestellen oder uns auf diversen Märkten der Bodenseeregion persönlich kennen lernen", ergänzt Marianne Tobie. Oder einfach zum Gartenfest kommen. Dort sollen mit selbst gebackenen Kuchen und Kaffee die Sinne der Besucher nicht zu kurz kommen: Jutta Kokabi bietet biologisch zertifizierten Rotwein und Olivenöl von ihrem eigenen Weingut in der Toskana an, die Fotografin Elke Sckell aus Gaienhofen führt ihre Spezialtechnik vor, bei der jedes Rosenbild mit einem Polaroid-Transfer zu einem Unikat wird, die Designer Anne Surkamp-Kramer und Jürgen Schilk zeigen schöne Dinge für Haus und Garten und Christiane Janke aus Salem stellt ihre künstlerisch zusammengenähten Kissen aus.
Auch für die Kinder ist allerlei geplant: Sie können basteln, sich schminken lassen oder Märchen anhören. Ute Braun - Südkurier Stockach 

Marianne Tobie (rechts) und Nicole Bauer bereiten gerade in ihrer Marmeladenküche Ringlotten-Gelee zu. Foto: Simone Ise

Südkurier vom 14.09.2006

Die Marmelade-Frauen aus Stockach
Marianne Tobie und Nicole Bauer von "Rosegarden" haben ihre Produktion verdoppelt - 20000 Gläser bis Jahresende

Seit über zwei Jahren haben sie es mit leckeren, reifen Früchten zu tun. Die werden von Hand verlesen und wandern als Saft oder ganze Frucht in den Kochtopf. Heraus kommt Marmelade, die in ein Glas mit dem Etikett "Rosegarden" gefüllt wird. Dahinter verbirgt sich eine kleine, feine Manufaktur, die nach alter Tradition Marmelade herstellt - betrieben von den Stockacherinnen Marianne Tobie und Nicole Bauer. "Das Obst muss so gut schmecken, dass man kaum aufhören kann mit dem Naschen", sagt Nicole Bauer. Sind die Zutaten gut, entsteht auch gute Marmelade, so einfach ist das ganze Geheimnis. "Und wir kochen keine Riesenmengen, nicht mehr als sechs Liter in einem Topf", ergänzt Marianne Tobie. Das wirke sich auf den Geschmack aus, davon ist sie überzeugt. Gekocht wird in der extra dafür ausgebauten Küche in Marianne Tobies Wohnhaus in der Franz-Schubert-Straße 27.

Im ersten Quartal kommen Orangen, Mangos, Papayas und Mandarinen in den Kochtopf. Nicht zu vergessen die Flugananas, die reif geerntet und per Flugzeug nach Deutschland eingeflogen werden. Im zweiten Quartal sind die Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Sauer- und Süßkirschen, Aprikosen und Kiwis aus Neuseeland dran und im dritten Quartal die Brombeeren, Ringlotten, Zwetschgen, Holunderbeeren, Quitten und Trauben. Marianne Tobie und Nicole Bauer stellen aus diesen Früchten insgesamt 96 verschiedene Sorten her - klassische und kreative, wie die "Rote Ronja", eine Mischung aus Kirsche, Johannisbeere und Stachelbeere.
Bis Jahresende haben die beiden Frauen 20000 Gläser Marmelade eingekocht, sagen sie voraus. "Das ist eine Verdopplung zu 2005, da waren es 10000 Marmeladengläser", sagt Marianne Tobie. Doch am Ziel sind die beiden noch lange nicht. Langfristig wollen sie 5000 Gläser pro Monat schaffen. Doch mit dem Kochen allein ist es nicht getan. Arbeitsaufwendig sind die Etiketten. "Jede Sorte erhält ihr eigenes Rosenetikett, das ich selbst entwerfe", erklärt Tobie. Nicole Bauer ist zuständig für die Deckchen, die sie für jeden Marmeladenglasdeckel selbst näht. Zusammengefasst bedeutet das: Einen Tag Marmelade kochen, zwei Tage Arbeit für Etiketten und Deckchen. Und an einem Tag schaffen die beiden "locker" 500 Gläser Marmelade einzukochen. Da spielt es keine Rolle, ob Wochentag, Samstag oder Sonntag. Ist die Frucht reif, muss sie in den Topf - da hilft kein Pardon. Selbst im Urlaub können sie ihre Finger nicht von süßen Früchten lassen. Aus der Toskana kamen sie unlängst mit einem Auto voll selbstgepflückter Feigen, Trauben und Brombeeren nach Hause.
Simone Ise

7.05.2005 SÜDKURIER

Etiketten lassen auf Gourmet-Genuss schließen

Die Wochenmarktstände füllt ein vielfältiges Angebot - Stockacherinnen bieten selbst gemachte Marmeladen
Singen

....Selbst wenn das frische Grün auf dem Markt ins Auge springt, lädt zu dieser Zeit auch der neue Marmeladenstand regelrecht zum Verweilen. Schon die Aufmachung der Gläser mutet nostalgisch an. Jeder Glasdeckel trägt eine Stoffhaube mit Spitzenumrandung. Und dann machen die Inhalte Appetit: "Quitten mit Trauben", "Holunder mit Apfel", "Süße Sauerkirschen" oder "Mango und Papaya" lassen da auf Gourmet-Genuss schließen.

"Wir machen alles selber", sagt Nicole Bauer nicht ohne Stolz, die gemeinsam mit Marianne Tobie auf die Idee kam, das Wort "selbst gemacht" so weit wie möglich umzusetzen. Angefangen bei der Gestaltung der Etiketten, über das Nähen der Spitzen an die Stoffhauben und die Herstellung kleiner Holzkästen als Geschenkverpackung. Und natürlich den Inhalt. Die Früchte aus hiesiger Gegend haben sie auch selbst gepflückt und zu Marmelade verarbeitet.

Aber es blieb nicht beim süßen Aufstrich. Die beiden Stockacherinnen haben sich auch auf Senf-Variationen eingelassen, die regelrecht erstaunen. Roter Senf zum Beispiel, rot eingefärbt durch die geschmacklichen Beigaben von Rote Bete und Paprika. Bärlauchsenf dagegen hat einen grünlichen Farbton, Senf mit Honig, Koriander und Kurkuma hört sich allein schon ausgefallen exotisch an.

"Wir haben einfach drauflos probiert", erklärt Nicole Bauer die ausgefallenen Mixturen, bisher sei jede Kombination gelungen. Mutig wagten sich die beiden Frauen auch an verschieden farbige Nudeln, die alle von Hand mit einem Förmchen ausgestochen werden. Und das sei schlimmer als Plätzchen backen, es gehe ewig, bis der zähe Teig ausgerollt sei. Ob Marmelade, Senf oder Nudeln - allein die Firmenbezeichnung "Rosegarden" verspricht außergewöhnliche Genüsse.

Christel Rossner - Südkurier Singen